Prora und kein Ende...

karsten reincke
An alle Prorakrieger mal die Frage, oder Erinnerung: Über den Kleinen Jasmunder Bodden ging es doch manchmal mit Knotenschwimmsack und schwimmend, manchmal fiel auch was ins Wasser....
Wo war das genau? Wer kann genau sagen, welche Strecke da zurückgelegt wurde?
K.
Habicht
Hallo karsten reinecke,
das kann ich Dir leider nicht sagen,denn in meiner Dienstzeit 1972-1975,bei der Na.Kp.
wurde dieses Schwimmen im Bodden nicht gemacht.Ich weiss aber das die Komp.es gemacht
haben.1.2.3.Komp.
Habicht
Hartmut
Da hat ja unser Habicht echt ein paar Fehler gemacht.
Hartmut
ist aber nicht so schlimm,wenn er seine wahre Identität-mal auf dem Tisch legen tut.
Hartmut
Eric
@Habicht - Diestzeit 1972-1975??? Aber wenn Du heute 49 bist, dann warst Du ja schon 14, als sie Dich eingezogen haben....... das nenne ich Frühreif!!!!!! kiffen
Bernd2
Zitat:
Original von eric im exil
@Habicht - Diestzeit 1972-1975??? Aber wenn Du heute 49 bist, dann warst Du ja schon 14, als sie Dich eingezogen haben....... das nenne ich Frühreif!!!!!! kiffen


Hör bloß auf,sonst wird noch behauptet in der DDR gabs Kindersoldaten. ;-)
Hartmut
Hallo Ihr Forscher,
Habicht hat doch geschrieben,das er sich öffnen will-Sein Profil-
Abwarten und nicht gleich nachrechnen-war bestimmt eine Absicht-denke ich jedenfalls.

Hartmut
baddy-70
Tja- DIE FRAGE der 90 Grad-winkel baumi
baddy-70
@ Hartmut
Hat nichts mit " Forscher" zu tun baumi , ist nunmal Geltungsbedürfnis des " Vogels" zu befriedigen weinen weinen renato !

Ansonsten 90Grad baumi , s.o. sachse 02 !
Hartmut
Hallo Baddy,
Du hast ja recht-trotzdem ist eine Ansichtssache-mit dem Egggggen baumi
Hartmut
Habicht
Habe mein Geburtsdatum im Profil geändert-hatte einen Schreibfehler-vielen dank für
diesen Hinweis.
Habicht
Habicht
Hallo Kameraden,
wenn ich mein Profil anschaue,sagt es schon viel aus.Einige 100.dertfache Schreiber geben
noch weniger an.
Habicht
Matthofer
Hallo @ karsten Reinke

Im sommer 78 hatten wir,die 3.FJK eine MTA bei der das Durchschwimmen des boddens mit dem Knotenschwimmsack Ausbildungsmaßnahme war.
Leider war ich zu dieser zeit am Fußgelenk verletzt und brauchte nicht mitlaufen und schwimmen.ich war aber zur sicherstellung eingesetzt.
es sind schon fast 30 jahre her,aber ich glaube die zu schwimmende strecke ging von Pulitz (Bakelshagen)nach Thiessower Ort. Also von West nach Ost.als entfernung schätze ich 1.5-2 Km.
Bei dieser Übung verlor Erbse oder Holm sein LMG.es war weg,im bodden.
Der STZ hat eine woche nach der knarre getaucht.ich war auch dabei,als Paddelbootheizer.
@Petoburg weiß mehr darüber.@jörg auch etwas.
das thema hatten wir aber auch schon.
@Vorredner
ihr seid fast alle3 aus der Na-Kp,wieso streitet ihr euch lieber statt die frage von karsten zu beantworten?wart ihr alle nichtschwimmer und sprunguntauglich?(Spaß)
Manchmal denke ich ihr raucht das grüne zeug aus Holland.
90°Winkel,Forscher,Wände,?????Ich verstehe Bahnhof und nicht Knotenschwimmsack.




Vielleicht melden sich noch andere ,die vom Boddenschwimmen was wissen.
wir können doch nicht die einzigen gewesen sein.








Viele,liebe grüße von Bruno,der schon in Holland war.
harry
Also,
ich war fitt und durfte diese "Übung" mitmachen.
Nachdem wir durch dem Bodden geschwommen sind, gabs noch ein Einatzgruppengefechtsschießen (geiles Wort) scharf, aus der Bewegung .

Ich galaube, diese Übung machten damals alle Fj-Kompanien.

Die nassen Klamotten wurden dann auf dem Kp-flur getrocknet, Gestank
ohne Ende.

Die Sache mit dem LMG wurde ja schon aufgeklärt.

Die Schwimmstrecke wie Matthofer schrieb müßte hinkommen.

Gruß
Jörg
Die von Bruno geschilderte Episode fand im Juli 1978 statt.

Das abgesoffene lMG gehörte zum 3. Zug / 3. FJK (damliger ZF Ltn. Schulz - genannt Muli).
Wenn ich nicht irre, war der Stgefr. Hartmann der "Unglücksrabe". Wieso trug so ein "Kurzer" eigentlich ein lMG, Bruno ? Wenn Styk noch hier wäre, könnte er noch mehr darüber schreiben. Er war ja damals KC der 3. FJK.
Ich habe als Offz.Schüler im Praktikum an dieser Geschichte teil genommen und war sehr froh, als wir das andere Ufer erreicht haben. Wir hatten im Rahmen der MTA schon einige Tage und viele, viele Km in den Knochen. Ich war doublierender ZF von Ltn. Schulz.

In der letzten Nacht, vor dem "Baden", fand ein EG - Gefechtsschießen (nach vorheriger Aufklärung) auf einem Schießplatz auf der Halbinsel Stedar statt. Nach Absolvierung dieses Schießens und der Herstellung der Sicherheit ging es, natürlich zu Fuß, an den auf dem Bild dargestellten Zipfel der Halbinsel Stedar.
Von dort schwammen wir rüber zur Halbinsel Thiessow.

Ich weiß noch, wir stiegen im Morgengrauen in den Bodden, waren alle schon physisch ganz schön am Ende. Ich sollte am jenseitigen Ufer die Parole austauschen, also als Erster dort ankommen. Kam ich aber nicht. Jede Menge Landser waren vor mir drüben.

Am jenseitigen Ufer stand der Kommandeur (OSL Reddig) an einem riesigen Feuer, welches von diesseitigen Ufer winzig klein aussah.

Bertram Walbe (damals ZF - STZ) erzählte mir später mal, daß sie das lMG sehr schnell gefunden haben und eine Unterwasserboje befestigt haben. Und dann sind die Taucher fast eine Woche lang jeden Tag zum Tauchen gefahren, bis der Kommandeur mit der Faust auf den Tisch schlug und plötzlichbaumi wurde das lMG gefunden.

Gruß Jörg
karsten reincke
hallo, Kameraden, vielen Dank für die Infos.

Ich war dort auch schwimmen, aber mir war beim Betrachten der Karte nicht mehr geläufig, wo genau das war.
K.
Wernher
Danke Jörg,

jetzt kenne ich die Geschichte mal von allen Seiten.
Und das Walbe und die anderen vom STZ diesen Grund zum Tauchen ausgeschlachtet haben kann ich mir gut vorstellen.

Wernher
Jörg
Ich bekam per Mail eine Ergänzung zu dieser Geschichte mit dem lMG von einem der dabei gewesen ist, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Kopie (ganz leicht verändert)

Also, so schnell fanden wir das LMG nicht!
Bin selber in einer Schicht 3 Tage mitgetaucht.
Am dritten Tag, Waffenverlust, Meldehöhe 1.
Zusätzlich wurde das KSK mit Sonar angefordert,aber die Männer warfen nach weiteren drei Tagen das Handtuch,nichts zu sehen,da die Brühe kein Echolot hergab.
Der Kommandeur wollte abbrechen, da fand der Taucherlehrausbilder durch Zufall das LMG !
Um diesen letzten Punkt ranken sich Gerüchte, die der Kommandeur wohl selber in die Welt setzte, indem er im Spaß die Taucher verdächtigte, Stunden und Tauchgeld geschnorrt zu haben.
Das Tauchen dort im Schlick war alles ,nur keine angenehme Sache.

Kopie - Ende

So wird es wohl stimmen, denn meine Aussage zu der Tauchergeschichte, ist nur hörensagen.

Gruß Jörg
Matthofer
Ich glaube auch so wars.
gehört habe ich,Matufli aus Gösselborn hat das LMG gefunden.oder ??
Wie ich schon früher geschrieben habe hatten die jungs vom STZ nach dem Tauchen in der Bodden-Brühe ausschlag im gesicht.
Ob die KSK überhaupt ins wasser gegangen sind weiß ich nicht.

Wer kann mir helfen,wie hieß der Taucherlehrausbilder STZ 75.76,78,vor Walbe. er war glaube ich OFW.

Ich hätte mit 25 jahren sehr gerne einen tauchschein in der DDR gemacht.

PS:Jörg
der erbse war mindestens so groß wie du,und zäh.ein sehr guter LMG-schütze.
später Berufsfeuerwehr Görlitz.



grüße Bruno
petoburg
Ok, nachdem sich nun alle mehr oder weniger sachkundig ausgetauscht haben, hier in Kurzform die wahre Story:
Erbse hat die Knarre nicht verloren, dass war schlicht ein Versehen. Die Schwimmsäcke waren ja mit Zweigen gefüllt und obenauf lag die Waffe. Erbse war wohl etwas ko, wen wundert es nach der MTA. Er rief das Begleitschlauchboot und wollte als erstes die Knarre abgeben. Frage: Hast Du sie? Antwort: JA. Dann ließ er los und der Rettungstaucher hatte einen Ast in der Hand. Wohlgemerkt, es war morgens so gegen 4 oder 5!!
Verschwundene Waffe, da bekamen alle Panik, aber dafür gab es ja den STZ. Als es wieder hell war, standen wir am Ufer und fragten, wo es denn passiert war. Eine halbkreisförmige Armbewegung über den Boden: Ungefähr dort! Ah ja!
Also ein Suchquadrat aufgebaut (erkläre ich jetzt nicht weiter). Und dann ging es fast eine Woche: Eine Hand am Seil, die andere bis zur Schulter im Schlamm. Das war knüppelharte Arbeit!! Getaucht sind wir in 3 Schichten: Eine Schicht unter Wasser, eine Geräte füllen, eine frei. Rettig hat uns nicht unter Druck gesetzt, im Gegenteil. Einmal am Tag kam er und fragte was er uns gutes tun konnte. Haben wir natürlich ausgenutzt. Steaks, Rührei, ..., war schon nicht schlecht.
Nach etlichen Tagen hat Matufli das LMG gefunden und dafür 3 Tage SU bekommen, alle anderen je einen Tag SU. Noch mal: Das LMG hat kein Ausbilder gefunden, es war auch kein Zufall, sondern ein professionell durchgeführter Job. Und etwas Glück war sicher auch dabei.
Der Bodden war zu dieser Zeit extremst belastet, es stimmt, dass das Wasser der Haut nicht gut bekam, übrigens auch nicht den Chrombeschlägen an den Geräten.
Dass das KSK da mit von der Partie war, ist mir neu, da muss ich wohl jemanden übersehen haben. Wir haben mit den Jungs öfter mal trainiert, dreckige Gewässern waren nicht ihr Ding, das war mehr unsere Spezialität, dafür haben sie uns in der Ostsee „an die Wand gespielt“.
Übrigens brauchten wir mit der Story nicht groß rumprotzen. Die war eher im Umlauf, als wir wieder am Kasernentor waren.
Als Letztes: Als ich 75 in den STZ kam, war Stabsfeldwebel Hoppe dort der Boss, der ging 76 in Pension oder so. Dann hatte Oberfeldwebel Busch das Kommando, den ich übrigens von allen am meisten geschätzt habe. Dann gab es noch Schleusner und dann kam Walbe.

Gruß
Sachse 02
he petoburg, ganz saubere Ansage! gut Ich habe das damals nicht sor richtig mitbekommen! Hatte sowieso die Schnauze voll! R.