Bernie
@29iger
Da haste aber alte Kamellen ausgegraben !!!
- das erste RS-Boot sowjetischer Bauart,
- das MLR Typ"Krake" (Minenleg- und Räumschiff aus deutscher Produktion)
- das LTS-Boot deutscher Produktion (Leichtes-Porpedo-Schnellboot)
Hörensagen: Die Bootsführer durften max. 6 Jahre auf diesen Booten Dienst tun. (warum wohl !?!)
Gruß
Bernie
MERKUR22
Bernie – „Hörensagen: Die Bootsführer durften max. 6 Jahre auf diesen Booten Dienst tun. (warum wohl !?!)“ – ähh, … ja warum eigentlich?
René
| Zitat: |
Original von Bernie
@29iger
Da haste aber alte Kamellen ausgegraben !!! |
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....je älter, desto besser oder?
| Zitat: |
Original von Merkur22
Bernie – „Hörensagen: Die Bootsführer durften max. 6 Jahre auf diesen Booten Dienst tun. (warum wohl !?!)“ – ähh, … ja warum eigentlich? |
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.......da müßte doch eigentlich Kerze was sagen können. Aber ich glaube, es hat mit der körperlichen Belastung der Besatzung zu tun. Dat Wasser wird nämlich sehr hart, wann man volle Pulle drüberbrettert.
Gruß René
Ingo100
| Zitat: |
Original von 29iger
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....je älter, desto besser oder? |
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Da habe ich noch welche, mal sehen ob ich heute noch zum Scannen komme.
böckchen
Wenn das RS-Boot die 734 ist, ist das sogar Kerze sein "Kahn"!
Gruß böckchen
Jens Michael
| Zitat: |
Original von MERKUR22
Bernie – „Hörensagen: Die Bootsführer durften max. 6 Jahre auf diesen Booten Dienst tun. (warum wohl !?!)“ – ähh, … ja warum eigentlich?
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...mir ist soviel bekannt, sozusagen von hörensagen, die körperliche Belastung auf diesen Booten war so enorm, das, um körperliche Schäden zu verhindern, die Dienstzeit auf selbigen begrenzt war...!!! Die Vibrationen bei Schellfahrt müssen so stark gewesen sein, das der ganze Stützapparat des Körpers ständig gestaucht wurde und Schäden an der Wirbelsäule so auf Dauer nicht auszuschließen waren...!!!
Marcus
Die ungeheuere starke körperliche Belastung bezieht sich nur auf die LTS bzw. KTS - Boote, wie im Bild die 977. Auf größeren Schiffen wie TS und RSB war es nicht so extrem.
Für den Seeeinsatz dieser Boote( LTS u. KTS ) wurde eine Zulage an die Besatzungen in Minuten bezahlt. See 2 = 20 Pfennig, ab See 3 = 30 Pfennig.
Im Verteidungsministerium war man anfangs dagegen, Geld für so etwas auszugeben.
Deshalb wurde es durch eine Kontrollgruppe aus Straußberg überprüft, ob so etwas gerechtfertigt war.
Beide Oberstleutnante wurden zu einer Überprüfungsfahrt auf LTS eingeladen und hatten es sich auf dem Oberdeck auf einem Fender bequem gemacht. Ihnen wurde natürlich auf Grund es Seeganges ordentlich Maß genommen, sodaß einer der Überprüfer nach dem Einlaufen in Saßnitz mit Steißbeinbruch eingeliefert werden musste.
Daran kann man erkennen, wie hoch die Belastung auf einem derartigen Schiff war.
Ob die Einsatzdauer der Besatzungen nach Jahren geregelt war, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Jens Michael
| Zitat: |
Original von Marcus
Beide Oberstleutnante wurden zu einer Überprüfungsfahrt auf LTS eingeladen und hatten es sich auf dem Oberdeck auf einem Fender bequem gemacht. Ihnen wurde natürlich auf Grund es Seeganges ordentlich Maß genommen, sodaß einer der Überprüfer nach dem Einlaufen in Saßnitz mit Steißbeinbruch eingeliefert werden musste.
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...das entspricht meinem Gesagten im vollen Umfang, das war schlichtweg eine harte Knochenarbeit auf diesen Pötten...!!!
Winfried
Zitat Jens Michael
Die Vibrationen bei Schellfahrt müssen so stark gewesen sein, das der ganze Stützapparat des Körpers ständig gestaucht wurde und Schäden an der Wirbelsäule so auf Dauer nicht auszuschließen waren...!!!
Das muß so ähnlich sein, wie beim Tauchen, wenn Du mit einem Speedboot auf bewegter See zum Riff hinausjagst und dann noch während der Fahrt abgesetzt wirst. Du denkst in dem Moment - ist das Wasser oder Beton.
Winfried
Olav
Rene´:
Ich danke Dir für die herrlichen Bilder!
Ja, das zweite Bild ist das "Raketenschnellboot 734, Albert Gast" Baunummer 205.12!
Mir kommen die Tränen vor Rührung!
Das Bild habe ich als Hintergrundbild auf meinem Handy und ist aus einem Bildband aus DDR-Zeiten: "Volksmarine auf Wacht". ---tolles Propaganda-Buch---
Ich denke alle Bilder sind daraus.
Die LTS/KTS Bootsbestzungen haben sehr hohe körperliche Belastungen gehabt.
Auch zu meiner Zeit gab es noch eine "Bordzulage" und "Seezulage".
Auch ein "Schnellbootpäckchen" gab´s noch. Das war eine Sonderration Schokolade (die, mit dem Sandmann drauf) ein Vitamintrunk ( Babysaft!), eine Büchse Wurst.
Wegen dem Babysaft haben sich viel Leute aufgeregt, weil es den Kindern besser getan hätte.
Kerze
Winfried
Kerze, hier noch ein paar Erinnerungen.
Winfried
Hier noch der seemännische Nachschlag.
Peter
an dieser Stelle mal eine kleine Episode. Die FJ/STZler haben u.a. auch das Absetzen/Aufnehmen vom kleinen TS-Boot geübt. Da ist also der Berührungspunkt Volksmarine/Kampfschwimmer und unsre Jungs.
Und Matthias Kö.... der große Organisator besorgt doch 1990 tatsächlich so`n Boot. Zwar ohne die beiden Volvo-Motore aber es stand bei uns auf dem Gefechtspark. Es sollte irgendwie wieder fahrbereit gemacht werden und auf den Kolpinsee kommen, was der historische Werdegang der DDR verhinderte. Das besondere an diesem Boot war, es hatte nur auf der einen Seite die Segeltuchsitze an Stelle des Torpedorohres und auf der andren Seite war nichts. Das dort normalerweise befindliche Rohr war wech.
Wie das Boot wieder verschwand weiß ich nicht mehr. Ich nehme mal an Kö. hat es wieder abgeholt, als er sich seinen neuen Stützpunkt aufbaute.
Frage : Ist dieser Bootstyp nicht auch bei der Wasserschutzpolizei gefahren ?
feuerschiff11
Hallo Peter!
Die VP-Wasserschutz hatte Kontrollboote der Größen ( Zahl in Metern ):
KB23, Proj.Nr 1.587 , VEB Yachtwerft Berlin
KB12, Proj.Nr. 1.108 , VEB YachTwert Berlin
Sowie ein kleineres Motorboot (KB6???, eventuell VEB Bootswerft Rechlin). Es Sah aus wie ein schwimmendes Frühbeet! ( Die Rechliner Bootsbauer mögen mir vergeben.)
Habe leider keine digitalen Bilder dazu.
Beste Grüße
Thomas
Peter
Danke
Marcus
Ich habe mal ein Bild herausgesucht. Hier handelt es sich um ein Grenzboot mit der Bezeichnung GB 23, Projektnummer 1589.
KB 23, Projektnummer 1587 war nur eine Studie und wurde nicht weiterentwickelt.
Aus dieser Studie entstand das GB 23. Diese warenab 1971 in der 6. GBK im Einsatz.
1992 wurden 5 Boote nach Tunesien und 2 Boote nach Malta, als Wachboote verkauft.
hoffi-kms
[quote]Original von Peter
an dieser Stelle mal eine kleine Episode. Die FJ/STZler haben u.a. auch das Absetzen/Aufnehmen vom kleinen TS-Boot geübt. Da ist also der Berührungspunkt Volksmarine/Kampfschwimmer und unsre Jungs.
Und Matthias Kö....
...diese Geschichte kenne ich auch noch.... das Ding stand schön auf dem KFZ-Parkgelände, als wenn die Arche gestrandet ist,............ da gibt es noch eine andere, mit den Pontons die mit 2 LKW Typ KRAZ angeliefert wurden für Sprengsatzübungen gedacht.... Lagen die Dinger nicht neben dem HKO der Dienststelle ?
Mußte der Verantwortliche eigentlich die Tankkosten zahlen ? ca. 600 Liter DK .grrrrrrrrrrr.
.....tue nie was gutes, dann widerfährt dir auch nichts schlechtes........
Olav
Habe gerade ein schönes Bild von einem KTS-Boot gefunden!
Die "Gänsehaut" ist bei mir noch da!
Bei dem "Flug" sind nur noch die Schiffschrauben im H2O!
Da kann sich jeder vorstellen, daß die KTS-Besatzungen die größten körperlichen Belastungen bei der Volksmarine hatten!
Hut ab!
Kerze