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Mal was zum Nachdenken:
-----> http://www.n24.de/news/newsitem_6215746.html

Sechs Polizisten geköpft
Afghanischer Soldat tötet US-Ausbilder

Es war die zweite Schießerei zwischen NATO-Truppen und einem Angehörigen der afghanischen Streitkräfte in diesem Monat. Der Afghane hatte während einer Übung zwei US-Ausbilder im Streit erschossen.

Ein afghanischer Soldat hat auf einem Stützpunkt im Norden des Landes zwei amerikanische Ausbilder erschossen. Das afghanische Verteidigungsministerium erklärte, während einer Übung sei es zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der Afghane seine Waffe gegen die Amerikaner gerichtet habe.

Bei der anschließenden Schießerei wurden neben den beiden Amerikanern auch der Schütze sowie ein weiterer afghanischer Soldat getötet. Bei dem Täter handelt es sich nach Angaben der US-Streitkräfte um einen Unteroffizier, der mit der Ausbildung anderer Soldaten auf dem Stützpunkt betraut war. Die NATO stellte die Ausbildung nach dem Vorfall landesweit ein, wollte sie nach US-Angaben aber wieder aufnehmen.
Zweite Schießerei mit Ausbildern

Es war die zweite Schießerei zwischen NATO-Truppen und einem Angehörigen der afghanischen Streitkräfte in diesem Monat. Anfang Juli hatte ein afghanischer Soldat drei britische Armeeangehörige getötet. Der Täter konnte fliehen, sein Motiv ist unklar. Die Taliban bezeichneten ihn als Sympathisanten. Derzeit versuchen die NATO-Staaten, die Ausbildung von afghanischen Soldaten und Polizisten zu verstärken.

Ziel ist eine Aufstockung der afghanischen Sicherheitskräfte von 85.000 im Jahr 2009 auf 134.000 bis Ende 2011. Die Geschwindigkeit, mit der das Vorhaben umgesetzt wird, hat bereits Zweifel an der Professionalität der afghanischen Truppen geweckt, vor allem aber Sorgen vor einer möglichen Infiltration durch die Taliban.


Sechs Polizisten von Taliban enthauptet

In Afghanistan sind sechs Polizisten von radikalislamischen Taliban enthauptet worden. Die Aufständischen griffen unter anderem eine Polizeiwache in der nordafghanischen Provinz Baghlan an, wie die NATO-Truppe ISAF mitteilte. Sechs Polizisten in der Wache wurden demnach von den Taliban geköpft.

Die ISAF verurteilte die "brutalen Morde". Die Provinzregierung bestätigte, dass die Polizisten in der Station getötet wurden, machte jedoch keine genaueren Angaben zu den Umständen. Der ISAF-Erklärung zufolge griffen die Taliban-Kämpfer am Dienstag in Baghlan auch eine Schule, ein Krankenhaus sowie ein Regierungsgebäude an, konnten jedoch von der Polizei zurückgeschlagen werden. In der Provinz im Norden des Landes haben die Taliban in den vergangenen Jahren immer mehr an Einfluss gewonnen.


Geheimdienst vereitelt Anschläge

Einen Tag nach der internationalen Afghanistan-Konferenz in der Hauptstadt Kabul gab der afghanische Geheimdienst bekannt, mehrere geplante Anschläge auf das hochrangig besetzte Treffen vereitelt zu haben. Bereits ein paar Tage vor der Konferenz hätten Einsatzkräfte ein Haus in Kabul gestürmt und fünf Verdächtige festgenommen, sagte ein Geheimdienstsprecher. Eine Frau habe sich beim Eindringen der Beamten in das Gebäude in die Luft gesprengt. Die Festgenommenen gaben demnach zu, Selbstmordanschläge sowie Angriffe mit Granaten auf die Konferenz geplant zu haben.
Angriffe trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen

Die Konferenz wurde erstmals von Afghanistan selbst ausgerichtet und war die größte derartige Veranstaltung in dem Land. Tausende zusätzliche Polizisten und Soldaten sorgten in Kabul für Sicherheit. In der Nacht schlugen nahe des Flughafens dennoch mehrere Raketen ein. Mehrere Konferenzteilnehmer wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mussten auf andere Flughäfen ausweichen. Auch NATO-Truppen töteten nach eigenen Angaben zudem mehrere Aufständische, die offenbar Anschläge auf die Konferenz planten.


Meine Meinung dazu: (andernorts veröffentlicht!)
Der ganze Afghanistan-Einsatz aller bisherigen "Befrieder" hat soviel Tod und Leid und Verderben gebracht, dass es an der Zeit ist, diese "Demokratisierungsbemühungen" schnellstmöglich abzubrechen. Es ist doch egal, ob ein Politiker behauptet, wir würden bei einem sofortigen Rückzug unser Gesicht verlieren und der Anarchie dort wieder Tür und Tor öffnen. Vor dem NATO-Einsatz haben die Menschen auch mit ihren Wertevorstellungen gelebt. Die freiwerdenden Mittel könnten man sinnvoller einsetzen. Ein Beispiel: Wirkliches Integrationsbemühen fördern und Parallelkulturen auf diese Weise eindämmen. In Afghanistan wird versucht, westliche Werte zu vermitteln - in Deutschland (BRD!!) ist man nicht mal in der Lage, den Migranten "klarzumachen", daß sie sich den Sitten und Gepflogenheiten des Gastlandes/Wohnlandes anzupassen haben. Was für ein Hohn!

.........

Irgendwo gab es mal so eine Karikatur von Don Bush und Sancho Schröder mit den rot-bekreuzten Nachthemden - natürlich "standesgemäß" auf Klepper und Esel! Ich weiß nicht ob ich es noch finde - könnte die Spitze Feder aus der taz gewesen sein, könnte aber auch im Stern oder Spiegel (???) veröffentlicht worden sein. Jedenfalls ist es nicht 5 vor 12 sondern höchstens 20 Sekunden vor 12 und DAS (!! ja genau das, dass das deutsche Volk seine historische Chance, sich vom großen Übersee-Bruder abzunabeln, vertan hat) tut jetzt schon weh - ......... - und wird uns allen noch viel weher tun.




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Du schreibst von Change.Aber die gibts meiner meinung nach garnicht .Mit dem Amerikanischen System in DE/absurdistan sind die Abhängigkeiten so gewaltig.Wie zu DDR zeiten vom grossen bruder Aber zum thema nochmal zurück. wenn man von moral im Kampf spricht ist glaube ich nur subjektiv . WER vorher oder nie welche hatte , wird sie im E-fall sowieso nie kennenlernen, im gegenteil ein kämpfer ohne Rückrat versagt garantiert unter höchstem Druck
21.07.2010 22:28 eins null ist online E-Mail an eins null senden Beiträge von eins null suchen Nehmen Sie eins null in Ihre Freundesliste auf
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Autsch, den Vergleich mit Stauffenberg habe ich mir garnicht gewagt-
Aber wie in einer anderen Diskussion angeschnitten- diese Mentalität verstehen wir nicht; -wie kann man über etwas urteilen was man nicht versteht? Wie kann man mit Dogmatischen Mitteleuropäischen Wertevorstellungen antreten, die noch nicht mal bei uns umgesetzt werden??
-Partisanenkrieg- können wir drauf hoffen daß die Afghanen endlich eine reguläre Panzer- und Luftwaffe aufstellen, uns damit den krieg erklären, damit wir sie in einem regulären Kampf vernichten können??
Ich glaube nicht-
Wenn ich einen Agressor im Land habe wird dieser mit ALLEN Mitteln bekämpft die mir zur Verfügung stehen!
-woanderst sieht man es warscheinlich genauso-
-Wir verteidigen Deutschland am Hindokusch- unsere Großväter haben das auch schonmal- vor Stalingrad !!
-Ich hoffe man erwürgt mich für diese Meinung erst später-
30.07.2010 03:22 Anw.d.res ist offline E-Mail an Anw.d.res senden Beiträge von Anw.d.res suchen Nehmen Sie Anw.d.res in Ihre Freundesliste auf
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Wieder mal ein Link, der zum Nachdenken anregen sollte:
Die meisten denken jedoch "Falsch".

-----> http://www.jungewelt.de/2010/07-29/060.php

"Mord erwünscht
Von Arnold Schölzel
Was die deutsche Task Force 47 in Afghanisten macht, hat Wikileaks noch nicht veröffentlicht.
Die Bundesregierung nimmt in Kauf, daß von ihr benannte Personen, die als mutmaßliche Terroristen bezeichnet werden, in Afghanistan von Spezialeinheiten anderer Staaten ermordet werden. Wenn man der Verdächtigen nicht anders habhaft werden könne, sei im Rahmen der Verhältnismäßigkeit »auch die gezielte Tötung im Einklang mit dem Völkerrecht«, behauptete der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Christian Dienst, am Mittwoch in Berlin. »Und so handeln auch die Amerikaner«, ergänzte er. Es gebe keine Überlegung, die Zusammenarbeit einzuschränken.
Demgegenüber hatte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele am Mittwoch im jW-Interview zu dieser Praxis erklärt: »Das ist eindeutig extralegal. Wenn jemand auf so eine Liste kommt, ist das häufig sein Todesurteil, ohne Gerichtsverfahren.«
Die jüngst durch das Internetportal Wikileaks veröffentlichten Geheimakten belegen, wie die US-Spezialeinheit Task Force 373 (TF373) Jagd auf hochrangige Talibankämpfer macht. Die Dokumente belgen, daß die Zahl der bei den Killeraktionen getöteten Unbeteiligten erheblich höher ist als bisher zugegeben. Dienst betonte, Deutschland habe zwar auch Personen auf die Feindesliste der ISAF gesetzt, sich selbst aber die »Selbstbeschränkung auferlegt«, daß diese nur gefangengenommen werden sollten. Gleichzeitig räumte er jedoch mit Blick auf die deutsche Task Force 47 (TF47) ein, in einem Gefecht »kann es natürlich auch bei Aktionen, die das Ziel haben, Zugriff herbeizuführen, zu tödlichen Ereignissen kommen«. Zu den Aktionen der TF373 erklärte Dienst: »Was sie en detail dort tun, und welche Ergebnisse sie erzielen, dazu gibt es keine Berichtspflicht seitens der Amerikaner.« Zu den vor Jahren vorgebrachten rechtlichen Vorbehalten der Weitergabe deutscher Aufklärungsergebnisse sagte der Ministeriumssprecher, es gehe hier nicht um »Vergangenheitsbewältigung«. Klar sei jedenfalls, daß man »natürlich« wisse, daß diese Ergebnisse »in ISAF-Operationen eingebracht werden«. Wenn es von der Bundeswehr »personenbezogene Empfehlungen« gebe, dann seien sie mit dem Zusatz »capture« (gefangenzunehmen) versehen. Ausdrücklich wies Dienst Spekulationen zurück, der von einem deutschen Oberst befohlene Luftschlag von Kundus im September 2009 sei im Rahmen einer Spezialoperation erfolgt. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rolf Mützenich, hatte zuvor der Berliner Zeitung mit Blick auf das deutsche Afghanistan-Mandat gesagt, die Regierung müsse klären, ob die Aktionen der US-Armee völkerrechtlich gedeckt seien. Mützenich machte deutlich, daß die SPD ihre Zustimmung zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats im März 2011 davon abhängig machen will, wie umfassend die Regierung die Details aus den bei Wikileaks veröffentlichten Geheimpapieren aufklärt. Die Details zur Sicherheitslage im deutschen Einsatzgebiet und zu Vorgängen um die US-Spezialeinheit Task Force 373 »lassen die positive Regierungserklärung des Außenministers fragwürdig erscheinen«. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte am Dienstag erklärt, viele Inhalte der veröffentlichten Dokumente seien »nicht gänzlich überraschend«. Zu den Berichten über die Task Force 373 sagte Guttenberg, die Existenz dieser Einheit sei »jedem Informierten« und auch Fachjournalisten über Jahre hinweg bekannt gewesen."


Eine Doppelmoral derer, die das Stauffenberg-Attentat gutheißen, aber den Krieg dort unten immer noch nicht als solchen ansehen.




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30.07.2010 10:17 return41 ist offline E-Mail an return41 senden Beiträge von return41 suchen Nehmen Sie return41 in Ihre Freundesliste auf
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